Samstag, 31. Juli - Sonntag, 8. August in Mönchengladbach

32. Champions Trophy der Herren

FIH Trainerseminar während der Champions Trophy

Top-Trainer aus aller Welt treffen sich in Mönchengladbach

Zur ABN AMRO Champions Trophy haben sich nicht nur die besten Hockeyspieler der Welt in Mönchengladbach eingefunden. Auch auf Seiten der Trainer weilt gerade die Creme de la Creme im Warsteiner HockeyPark. Die sitzen aber nicht nur auf der Bank, sondern in großer Anzahl auch auf der Tribüne. Die FIH hält parallel zur Champions Trophy ein Trainerseminar ab. 30 Trainer aus 22 Nationen von fünf Kontinenten sind daher vor Ort. Darunter befinden sich nicht nur Hockeynationen wie Spanien oder Indien, sondern auch „Hockey-Entwicklungsländer“ wie Ghana, Malaysia oder Russland.

Während also auf dem Platz die Stars der Szene die Schläger kreuzen, wird auf der Tribüne beobachtet, analysiert und ausgewertet. Außerdem absolvieren acht Teilnehmer die Abschlussprüfung des „High Performance Coaching Cours“. Weltweit gibt es nur 135 Trainer, die im Besitz eines FIH-Trainerzertifikats sind. Dieses ist in drei Stufen eingeteilt, wobei sich nur 14 Trainer mit dem höchsten Titel „FIH Master Coach“ schmücken dürfen. Aus Deutschland kommen gleich vier dieser herausragenden Übungsleiter. Neben den ehemaligen Bundestrainern Paul Lissek, Bernhard Peters und Rüdiger Hänel auch der in Spanien lebende Horst Wein.

Auch der Leiter der in Mönchengladbach stattfindenden Fortbildung, Tayyab Ikram aus Pakistan, gehört zu diesem erlauchten Kreis. Er und seine Kollegen nehmen in den Tagen der Champions Trophy die Fähigkeiten der acht Kandidaten unter die Lupe. Diese ausgewählten Trainer absolvieren in Mönchengladbach die Abschlussprüfung der ersten Stufe des FIH-Zertifikats. Neben theoretischen Ausführungen und Präsentationen musste auch ein praktischer Teil absolviert werden.

Spielfreudige Volunteers und Hockeyspieler aus der Region kamen so in den Genuss von Weltklassetrainern aus Belgien, Holland, Argentinien, Malaysia und Japan angeleitet zu werden. Auf dem Nebenplatz des Warsteiner Hockeyparks standen beispielsweise „Individuelles Abwehrverhalten am linken Schusskreisrand“ oder das Schaffen einer Überzahlsituation durch das Auflösen eines Vierer- in einen Dreieraufbau auf dem Trainingsplan.

„Besonders interessant waren die unterschiedlichen Herangehensweisen der Trainer. Die kulturellen Unterschiede in der Ansprache und Anleitung waren eine tolle Erfahrung“, so Volunteer Alex Kraus aus Hanau. Doch auch die Spiele der Champions Trophy stehen im Fokus der Trainer. Unter verschiedenen Gesichtspunkten werden diese analysiert und dann besprochen. Über das Niveau sind sich die Coaches noch nicht so ganz einig, denn „nach der WM sind viele Mannschaften in einer Findungsphase und haben vieles verändert“, meint Tayyab. „Manche Teams kommen damit besser zurecht als andere. Daher denke ich nicht, dass wir bisher 100 Prozent von allen gesehen haben.“

Besonders beeindruckt ist der Pakistani aber von den Australiern. „Sie spielen sehr direkt und schnell. Diese vertikale Spielweise gefällt mir und tut dem Hockeysport sicher gut.“ Zur deutschen Mannschaft kann er noch nicht viel sagen, da das Weise-Team bisher sehr unterschiedliche Leistungen gezeigt hat, die eine eindeutige Aussage noch nicht zulassen. Bis zum Abschluss des Seminars am Sonntag bieten sich der „Trainer-Weltauswahl“ aber noch genügend Chancen weitere Erkenntnisse zu sammeln.

 

Herbert-Schmidt-Pokal: Premiere im deutschen Hockey

Turnier der deutschen Ü40/Ü50-Regionalauswahlen in Krefeld

06.08.2010 - Auf der Hockey-Anlage des Crefelder HTC kommt es am Wochenende zu einer Premiere im deutschen Hockey: Erstmals spielen vier Masters-Hockey-Teams im Altersbereich Ü40/Ü50 um den Herbert-Schmidt-Pokal. Ähnlich wie beim Franz-Schmitz-Pokal im Jugendbereich werden die Mannschaften regional gebildet und vertreten den Norden, Westen, Süden und Osten Hockey-Deutschlands. Das Turnier gehört zum Rahmen-Programm der zeitgleich in Mönchengladbach ausgetragenen ABN AMRO Champions Trophy.

Neben dem sportlichen Wettkampf der Regionen geht es vor allem darum, den Spielerkreis der Altersklassen-Nationalmannschaften zu erweitern. Die beiden Trainer Horst Ruoss (Stuttgart) und Peter Kloimstein (Mönchengladbach) haben während des Turniers die Möglichkeit, die Kader für die Großereignisse der beiden kommenden Jahre zu sichten: 2011 wird es die erste Masters-EM und 2012 ein großes Turnier während der Olympischen Spiele in London geben. Dann soll Deutschland in allen vier Altersklassen 40, 45, 50 und 55 international vertreten sein.

In Krefeld trifft sich jetzt erstmals auch eine Damen-Mannschaft im Altersbereich Ü35. Die Spiele in Krefeld beginnen am Freitag um 11.00 h. Das Finale findet am Samstag um 12.00 h statt.

 
16. Dezember 2018

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Finale
1. Australien
2. England
3. Niederlande
4. Deutschland
5. Spanien
6. Neuseeland

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