Samstag, 31. Juli - Sonntag, 8. August in Mönchengladbach

32. Champions Trophy der Herren

DHB-Herren siegen auch im zweiten Match in Mönchengladbach

So., 1. August, ABN AMRO Champions Trophy, Neuseeland - Deutschland 2:5 (0:2)

 

01.08.2010 - Die deutsche Mannschaft wusste auch in ihrem zweiten Match bei der ABN AMRO Champions Trophy in Mönchengladbach vor knapp 2.800 Zuschauern zu überzeugen. Beim 5:2 (2:0)-Erfolg gegen defensiv agierende Neuseeländer lief es zwar nicht ganz so leicht von der Hand wie phasenweise am Tag zuvor, doch letztlich wurden die drei Punkte ungefährdet und souverän eingefahren. Die Treffer für das deutsche Team erzielten Christoph Menke, Florian Woesch, Martin Häner, Florian Fuchs und Moritz Fürste.

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Australien mit ganz starkem Finish

ABN AMRO Champions Trophy in Mönchengladbach: Niederlande - Australien 3:6 (0:1)

 

01.08.2010 - Hockey auf höchstem Niveau zeigten die niederländische und australische Mannschaft bei ihrem zweiten Auftritt bei der ABN AMRO Champions Trophy in Mönchengladbach. Weltmeister Australien zeigte eindrucksvoll, warum er zu den Top-Favoriten des Tuniers zählt. Mit 6:3 (1:0) bezwang sie die Elftal, die sich lange Zeit tapfer wehrte und die „Kookaburras“ erst am Ende ziehen lassen musste. „Wir haben uns zwar viele Chancen erzielt, sind damit allerdings etwas schlampig umgegangen – abgesehen von der Schlussphase“, sagte Australiens Trainer Ric Charlesworth. „Wir haben viele neue Spieler dabei und probieren auch noch ein bisschen aus. Daher gibt es für uns auch noch einiges zu tun.“

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England und Spanien trennen sich Unentschieden

ABN AMRO Champions Trophy der Herren in Mönchengladbach: Spanien - England 3:3 (0:2)

 

01.08.2010 - Der Olympiazweite Spanien und Europameister England haben bei der ABN AMRO Champiosn Trophy für das erste Unentschieden gesorgt. Im Duell der beiden am ersten Spieltag unterlegenen Teams stand am Ende ein leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden, über das sich Spanien etwas mehr freuen dürfte, lag es doch zur Pause noch mit 0:2 zurück. „Vor vier Jahren hätten wir uns sehr über so ein Ergebnis gefreut“, so Englands Trainer Jason Lee. „Wir waren heute schon deutlich besser eingestellt als gestern, aber leider hat es am Ende wieder nicht zu einem Sieg gereicht.“

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Borussia-Fans im Warsteiner HockeyPark

Die Fußballfans hatten sich nicht verlaufen - "Mal etwas anderes sehen..."

 

(jt) Am Samstag trugen einige Zuschauer der Champions-Trophy ein Trikot von Borussia Mönchengladbach. Nebenan im Nordpark feierte der Fußballclub die Saisoneröffnung zum 110-jährigen Clubjubiläum. Waren diese Zuschauer etwa im falschen Stadion gelandet? „Nein - wir wollten einmal etwas anderes erleben“, erklärte Stefan Engels aus Korschenbroich. Er war bereits zur Hockey-WM hier, für seine Frau Helga war es das erste Hockeyspiel. Sie schauten sich am Samstag alle drei Spiele an und wollten danach zur Borussia-Fanparty. Aus Hannover war Kai Knigge mit seiner Frau und Tochter (3) angereist. Auch er war begeistert vom Sieg des deutschen Teams. „Ich bin auf dem Weg zu Borussia schon so oft am leeren Hockeystadion vorbeigefahren“ erzählte er. „Jetzt wollte ich endlich mal Hockey live erleben. Morgen schaue ich mir das Borussia-Spiel gegen Liverpool an.“ Die Terminüberschneidung von Champions Trophy und Saisoneröffnung der Borussia hatte den Organisatoren Sorgen gemacht. Verkehrsprobleme wurden befürchtet. Doch so bot sich Fußballfans die Chance, einmal Hockey zu erleben. Vielleicht hat der Hockeysport dadurch weitere Fans gewonnen.

Sehr beeindruckt vom Warsteiner HockeyPark

Interview Tournament Director Jason McCracken (43)

Jason McCracken (r.) im Interview mit Pressestellen-Mitarbeiter Andreas Cüppers

Ist die ABN AMRO Champions Trophy Ihr erstes Turnier in verantwortlicher Position?

Jason McCracken: Es ist meine erste Champions Trophy. Ich war aber als Schiedsrichter schon bei einigen großen Turnieren dabei, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und 2004 in Athen. Insgesamt habe ich rund zehn Jahre Turniererfahrung."

Was Sind Ihre Aufgaben als Turnierdirektor und was blieb in den letzten Stunden vor Start des Turniers zu tun?

Ich bin dafür verantwortlich, dass alles läuft. In den letzten Stunden vor dem Turnierbeginn hat man darauf nur noch wenig Einfluss. Das meiste ist natürlich in den vergangenen Monaten vorbereitet worden. Da gab es eine Menge Gespräche und Treffen mit Vertretern des Welthockeyverbandes (FIH), dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) und dem Organisationskomitee vor Ort. Dazu kommen jede Menge Dinge, die im Vorfeld mit den Verantwortlichen für die Schiedsrichter, die Medien oder die medizinische Versorgung zu klären waren. Es war jede Menge Arbeit.

Wie groß ist dann jetzt die Anspannung bei Ihnen?

Ich bin sehr gelassen, weil ich weiß, dass wir gut vorbereitet sind. Der Deutsche Hockey-Bund ist sehr erfahren in der Organisation solcher Turniere und in dieser Hinsicht ein sehr zuverlässiger Partner, vermutlich einer der besten der Welt. Ich bin sehr angetan von der Zusammenarbeit.

Wie sieht Ihre Arbeit während des Turniers aus?

Auch während der Turnierwoche bleibt mir natürlich viel Arbeit. In erster Linie geht es darum, ständig mit den Verantwortlichen aller Turnierbereiche zu kommunizieren, um zu sehen, wo es vielleicht Probleme gibt. Eine meiner Hauptzuständigkeiten liegt darin, zu überprüfen, dass der so genannte Code of Conduct eingehalten wird. Das ist eine Art Vertrag, den die Spieler, die Mannschaften und der Welthockeyverband abgeschlossen haben. Darin geht es darum, dass gewisse Regeln eingehalten werden müssen, auf die man sich vorab gemeinsam verständigt hat. Wenn es zu Verstößen kommt, ist es meine Aufgabe, diese zu bestrafen.

Sie sind das erste Mal im Mönchengladbacher Hockey-Park. Wie ist Ihr Eindruck?

Das Stadion ist sehr beeindruckend. Ich war als Schiedsrichter natürlich schon in vielen Stadien, aber dieses hier ist eigens für Hockey gebaut worden. Ich kann mir vorstellen, was hier für eine Stimmung herrscht, wenn das Stadion voll ist. Hoffentlich werden wir das im Laufe der Champions Trophy erleben. Vielleicht, wenn das deutsche Team gut abschneidet.

Damit sind wir beim sportlichen Teil. Welche Chancen rechnen Sie Ihrem Heimatland Neuseeland aus?

Leider darf ich mich als Turnierdirektor zu solchen Sachen nicht äußern. Ich darf aber sagen, dass ich natürlich glücklich bin, dass Neuseeland bei dem Turnier dabei ist.

Sie hatten eine lange Anreise. Wann sind Sie in Mönchengladbach eingetroffen?

Ich bin seit Mittwoch hier und hatte seitdem schon eine Menge Gespräche zu führen. Mit dem Jetlag habe ich keine Probleme, da ich es gewohnt bin, oft nach Europa zu reisen.

Haben Sie nach der ABN Amro Champions Trophy wenigstens ein paar Tage Urlaub?

Leider nein. Sobald ich wieder zu Hause bin muss ich schon wieder arbeiten. Ich leite ein großes Versicherungsunternehmen in Australien mit rund 2500 Mitarbeitern. Auch da fällt viel Arbeit an.

Wenn Sie in Australien leben, aber gebürtiger Neuseeländer sind, gestatten Sie die Frage nach der Rivalität zwischen Australiern und Neuseeländern?

Die ist im Sportbereich ähnlich ausgeprägt wie die Rivalität zwischen Deutschland und den Niederlanden. Insbesondere, wenn es um Rugby geht. Da will jedes Land das beste sein.

 
16. Dezember 2018

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Tag 2: Sonntag, 1. August

NZL - GER   2:5   (0:2)

NED - AUS   3:6   (0:1)

ESP - ENG   3:3   (0:2)

» Tabelle

Finale
1. Australien
2. England
3. Niederlande
4. Deutschland
5. Spanien
6. Neuseeland

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